Projekt TARGET

Projekt Target

Das Projekt TARGET

Im Mai 2015 wurde das neue Forschungs- und Innovationsprojekt TARGET (Training Augmented Reality Generalised Environment Toolkit) gestartet, an dem sich die Fachhochschule der Polizei des Landes Brandenburg als einer von 16 Projektpartnern aus Polizei und Wirtschaft beteiligt. TARGET wird über die gesamte Laufzeit von drei Jahren (Mai 2015 bis April 2018) durch die Europäische Kommission mittels des Horizon-2020-Programms mit ca. 6 Millionen Euro finanziert.

Ziel dieses Projekts ist die Entwicklung einer paneuropäischen Simulations-Plattform (Serious Gaming), welche neue Techniken, Werkzeuge, Ausbildungsinhalte sowie Bewertungs-mechanismen für die Polizei, Ordnungsbehörden, Rettungskräfte und Betreibern von kritischen Infrastrukturen beinhalten soll.

Vom 03. bis 05. Juni 2015 trafen sich die Projektpartner aus 10 EU-Mitgliedsländern  aus der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie, KMU, Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie Polizei und andere Sicherheitsbehörden zum ersten Projekt-Workshop, um die Grundlagen für eine professionelle Zusammenarbeit zu legen.

Die zu entwickelnde Simulations-Plattform soll in Zukunft die Aus- und Fortbildung von Polizeibeamten des Streifendienstes sowie Führungskräfte des gehobenen und höheren Dienstes durch den Einsatz von Virtual Reality und Mixed Reality unterstützen. Die im Rahmen des Projekts zu entwickelnden Simulationen werden Einsatzszenarien wie das Festnehmen eines bewaffneten Straftäters, Schutz von kritischen Infrastrukturen, Großdemonstrationen, Cyberangriffe und terroristische Anschläge abdecken. Die Simulationen sollen zum einen zur Ausbildung von individuellen Polizeibeamten in den verschiedensten Einsatzsituationen aber auch von Führungsstäben zur Bewältigung von größeren Einsatzlagen genutzt werden.

TARGET setzt dabei auf realitätsnahe, dynamische und variable Augmented/Virtual Reality (erweiterte/virtuelle Welten)-Simulationen um die Trainings für Mitarbeiter von Sicherheitsbehörden effektiver zu gestalten. Diese sollen zu der vorhandenen IT-Systemen kompatible gestaltet sowie an die nationalen Bestimmungen, Strukturen und Standards angepasst werden. Die Auswertung solcher Übungen steht dabei auch im besonderen Fokus.

Ziel von TARGET ist es auch, die Zusammenarbeit von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) auf nationaler aber auch europäischer Ebene zu unterstützen und die Plattform auch zum Austausch von Trainingsinhalten, Erfahrungen sowie für gemeinsame Übungen zu nutzen.

TARGET wird von der Europäischen Union im Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizont 2020 gefördert. Der Bereich Sicherheitsforschung übernimmt die administrative und finanzielle Abwicklung.

Ansprechpartner:

Mario Rogus
Telefon: +49 (0) 3301 850-2555
Mail: mario.rogus [at] fhpolbb.de

Kontakt Information Projekt:

Mail: target-coordinator [at] eurtd.com

ARTTIC (Projekt Koordinator)
Christian Baumhauer
Mail: target-arttic [at] eurtd.com

Luxembourg Institute of Science and Technology (Technischer Koordinator)
Dr. Roderick McCall
Mail: roderick.mccall [at] list.lu

 

Konsortium Organisationen in Alphabetischer Reihenfolge:

  • ARTTIC (France)
  • ATRISc (France)
  • Cleveland Fire Authority (United Kingdom)
  • Ecole Nationale Supérieure de Police (France)
  • Estonian Academy of Security Sciences (Estonia)
  • Fachhochschule der Polizei des Landes Brandenburg (Germany)
  • Fraunhofer Institute for Transportation and Infrastructure Systems (Germany)
  • German Police University (Germany)
  • Inconnect (Netherlands)
  • Institut de Seguretat Pública de Catalunya (Spain)
  • International Security Competence Centre G.m.b.H. (Austria)
  • International Security and Emergency Management Institute (Slovakia)
  • Luxembourg Institute of Science and Technology (Luxembourg)
  • Ministerio del Interior - Guardia Civil (Spain)
  • Oslo Centre for Science in Society (Norway)
  • University of Luxembourg (Luxembourg)

Forscherteam der FHPol:

Mario Rogus (Forscher)
Dr. Christe-Zeyse (Forscher)
Thomas-Gabriel Rüdiger (Forscher)
Sebastian Krah (Administration, Finanzen)
Tanja Meyer (Administration, Finanzen)

 

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Netzwerk Studienqualität Brandenburg

 

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