Institut für Polizeiwissenschaft

Unser Team

Im Jahr 2012 wurde in der Fachhochschule der Polizei des Landes Brandenburg das Institut für Polizeiwissenschaft (IfP) eingerichtet. Es gehört zum Bereich Lehre und Forschung, der dem Vizepräsidenten unterstellt ist.

Ziel dieses Institutes ist die Schärfung des wissenschaftlichen Profils der FHPol, die bessere Verankerung akademischen Denkens sowohl in Studium und Ausbildung der Anwärter als auch in der gesamten Polizei Brandenburgs sowie die Weiterentwicklung einer spezifisch auf das Berufsfeld Polizei ausgerichteten Forschung.

Das IfP bietet den Wissenschaftlern der Fachhochschule sowie den Interessenten in der Polizei des Landes Brandenburg eine Möglichkeit, den Zugang zur Forschung zu vereinfachen und den Anteil der drittmittelfinanzierten Forschungsvorhaben zu erhöhen. Es bestehen Kompetenzen für eine Antragstellung auf Fördermittel in Forschungsförderprogrammen und für die Unterstützung bei der Administration und finanziellen Abwicklung von Forschungsprojekten.

Die FHPol betritt mit dieser engen Verknüpfung von Lehre und Forschung auf dem Feld der polizeiinternen Fachhochschulen Neuland, sahen sich doch die Polizei- und Verwaltungsfachhochschulen in Deutschland bisher in erster Linie als Ausbildungseinrichtungen, an denen die anwendungs- und berufsfeldbezogene Forschung eher ein Nischendasein fristete. Zwar kann die Einrichtung eines Instituts für Polizeiwissenschaft an der FHPol die strukturellen Hindernisse für Forschungsaktivitäten an (Polizei-)Fachhochschulen, etwa die hohe Lehr- und Prüfungsbelastung der Professoren, wenig wissenschaftlicher Nachwuchs, kein Promotionsrecht usw., kaum beseitigen, doch bietet die Einrichtung eines solchen Instituts die Möglichkeit, bisherige Aktivitäten besser zu koordinieren, Synergieeffekte zu erzielen, Kooperationen mit externen Partnern zu bilden und Drittmittel für Forschungsprojekte zu akquirieren.

Das IfP setzt sich personell zusammen aus

  • dem Leiter des Instituts und Vizepräsidenten der FHPol Herrn Dr. Jochen Christe-Zeyse
  • dem Bereich Sicherheitsforschung (SiFo), in dem Diplomkaufmann Polizeirat Sebastian Krah und Diplomkauffrau Kriminaloberkommissarin Tanja Meyer tätig sind
  • dem Zentrum für Zeitgeschichte der Polizei mit dem promovierten Historiker Dr. Wieland Niekisch und der Germanistin und Pädagogin Frau Regina Knaack
  • dem Diplompsychologen Armin Müller, der vor allem die psychologischen und empirisch ausgerichteten Themenfelder abdeckt
  • dem Kriminologen Thomas-Gabriel Rüdiger, M.A., der kriminologische Forschungen insbesondere zur Wechselwirkung Sozialer Medien und Polizeiarbeit, den Interaktions- und Kommunikationsrisiken des digitalen Raumes sowie zu dem Themenfeld Cybercrime abdeckt.

Zu den Aufgaben des IfP gehören im Einzelnen:

  • Forschungsaktivitäten in der Polizei des Landes Brandenburg und an der FHPol zu koordinieren
  • für die Polizei des Landes Brandenburg relevante Schwerpunktthemen aufzugreifen und wissenschaftlich fundiert anwendungsorientierte Konzepte zu erarbeiten
  • die Polizei des Landes Brandenburg bei Bedarf mit wissenschaftlichen Dienstleistungen bei der Bewältigung ihrer Aufgaben zu unterstützen
  • eigenständig Forschungsarbeiten durchzuführen
  • Hilfestellung bei Anträgen für drittmittelgeförderte Forschungsprojekte zu leisten
  • Forschungsprojekte und vergleichbare Vorhaben Dritter fachlich und administrativ zu begleiten
  • die Polizei des Landes Brandenburg in länderübergreifenden und internationalen Arbeitskreisen, Gremien oder Konsortien, die sich mit Sicherheitsforschung beschäftigen, zu vertreten
  • Verbindungen zu anderen Akteuren auf dem Feld der Sicherheitsforschung im Raum Berlin-Brandenburg zu halten, entsprechende Netzwerke aufzubauen und weiter zu entwickeln
  • Information aus dem Bereich der Sicherheitsforschung zu erheben, zu sammeln, aufzubereiten und in das Organisationswissen der Polizei des Landes Brandenburg zu überführen
  • nationale und internationale Forschungsergebnisse auf deren Nutzbarkeit für die polizeiliche Praxis hin zu überprüfen.
  • die wissenschaftlichen Erkenntnisse auf internationalen und nationalen Tagungen, Kongresse, Veranstaltungen im Rahmen von Vorträgen, Redebeiträgen oder Podiumsdiskussionen zu präsentieren, sowie eigene wissenschaftliche Tagungen auszurichten
  • die wissenschaftlichen Erkenntnisse in entsprechender Form für die Öffentlichkeit aufzubereiten.

 

Das IfP versteht sich außerdem konkret als Servicestelle, die nationale und internationale Forschungsförderprogramme beobachtet, etwa auf europäischer Ebene das Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizont 2020“ und das nationale Sicherheitsforschungsprogramm „Forschung für die zivile Sicherheit“, und aktuelle Ausschreibungen auf Relevanz für die Polizei des Landes Brandenburg prüft.

Link zur Seite Erasmus+

 

Netzwerk Studienqualität Brandenburg

 

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