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Begrüßung der Frühjahrseinstellung an der FHPol

Ernennung Frühjahr 2019

Innenminister Karl-Heinz Schröter konnte am 1. April 2019 an der Fachhochschule der Polizei in Oranienburg 206 junge Frauen und Männer zum Start des nächsten Ausbildungsjahrgangs begrüßen. 128 Polizeianwärter beginnen ihr dreijähriges Studium für den gehobenen Polizeivollzugsdienst, 78 fangen mit der zweieinhalbjährigen Ausbildung für den mittleren Polizeivollzugsdienst an. Unter ihnen sind 59 Frauen. Insgesamt hatten sich über 1.700 junge Leute für die Polizeiausbildung in Brandenburg beworben. Das Durchschnittsalter der neuen Anwärter liegt bei 22 Jahren. Gleichzeitig begann für 25 Polizeiangehörige der Aufstiegslehrgang vom mittleren in den gehobenen Polizeidienst.

Rekordniveau: 27 Prozent aller Einstellungen bei der Polizei seit 2015

Mit den heutigen Einstellungen wurden in Brandenburg seit 1991 fast 6.200 Polizisten ausgebildet. Der Innenminister betonte vor allem die Rekordausbildungsleistungen der letzten Jahre: „Genau sind es 6.198 junge Menschen, die wir seit 1991 in Brandenburg zu guten Polizisten ausgebildet haben. Allein von 2015 bis zur heutigen Frühjahrseinstellung sind es fast 1.700 Einstellungen. Das sind in nur knapp fünf Jahren rund 27 Prozent aller Einstellungen, die es seit 1991 bei der Polizei in Brandenburg überhaupt gegeben hat. Das ist schon eine beachtliche Leistung“, sagte Schröter.

Schröter: „Lieber mehr Polizei als mehr Platz“

Wir bilden heute mehr aus als je zuvor im unserem Land. Wenn Sie einmal über volle Lehrveranstaltungen schimpfen, dann sehen Sie es mir bitte nach“, bat der Minister die Anwärter um Verständnis für die Enge im Lehrbetrieb an der Fachhochschule. Er habe lieber „mehr Polizei als mehr Platz.“

Attraktiv für Bewerber aus dem ganzen Land - und darüber hinaus

Von den 206 frischgebackenen Polizeianwärtern kommt mit 121 erfolgreichen Bewerbern über die Hälfte aus Brandenburg selbst. 50 Anwärter stammen aus Berlin. Weitere Polizeischüler kommen zum Beispiel aus Mecklenburg-Vorpommern (acht), Nordrhein-Westfalen (zwei), Niedersachsen (drei), Hessen (vier) oder auch aus Sachsen (sechs). Vier Polizeianwärter stammen aus unserem Nachbarland Polen.

17 Polizeianwärter verfügen über Fremdsprachenkenntnisse auf Muttersprachniveau, darunter sechs auf Polnisch und vier auf Türkisch, aber auch Chinesisch, Russisch, Italienisch und Ungarisch sind zum Beispiel vertreten.

Die nächsten Anwärter werden von der Polizei Brandenburg im Herbst 2019 eingestellt.

Quelle: PM MIK Nr. 035/2019

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